Nicht so leicht wie ein Schlag mit dem Flügel

,,Komm aufstehen,‘, ruft es aus dem Bad. ,,NEEIIIN!!!! Ich möchte nicht‘‘, der erste Tag ist immer etwas schwer, aber du schaffst das schon. ‘‘Schmetterlina steht auf, spaziert trotzig ins Bad und gibt ihrem Papa einen dicken Kuss und geht anschließend in die Küche zur Mama die schon fleißig am Frühstück zubereiten ist. Schmetterlina und Ihre Eltern sind frisch in die Stadt gezogen, weil ihr Papa seine Arbeit verloren hatte und deshalb für die neue Arbeit umziehe mussten.

Schmetterlina ist rosa mit dunkelrosa Flecken auf ihren Flügeln. Auf ihren Flügeln sieht man noch silbern-glitzernde stellen. Diese auffälligen Flügel hat sie von ihrer Oma vererbt bekommen. Das machte sie wirklich sehr besonders. Man findet selten solche Schmetterlinge. Schmetterlina hatte deswegen auch Angst in die Schule zu gehen. Sie hatte Angst nicht hübsch genug zu sein, oder zu anders. Schmetterlina  Schmetterlina mag ihre Flügel nicht. Sie findet sie überhaupt nicht schön. Ihre Mutter Viola sagte immer zu Ihr, sie sollte sich so nehmen wie sie ist.

Ihre Eltern bringen Schmetterlina zu Ihrem ersten Schultag. Viola drückte Ihr noch einen dicken Kuss auf die Wange und sagte: „Ich hab dich lieb!‘‘. Mit einem Lächeln stieg Schmetterlina aus ihrer Fliegeblume. Schmetterlinge haben keine Autos, sie benutzen Blumen um fort zu gehen.

Während Schmetterlina auf den Schulhof lief,  hörte sie lautes Lachen und Toben anderer Schmetterlinge. Sie lief direkt in das neue Klassenzimmer wo Frau Flügelschmidt auf sie wartete. Sie hat große gelb-Orangene Flügel. Die Pause war um. Alle Schmetterlinge setzen sich auf Ihre Plätze. Schmetterlina hatte einen Einzelplatz bekommen. Nach dieser Stunde hatten die Schmetterlinge erneut Pause. Sie setzte sich alleine auf eine Bank  und schaute etwas herum. Es kamen drei Schmetterlinge aus ihrer Klasse auf sie zu. Max sagte ,,Hast du einen Ausschlag? ‘‘Schmetterlina stotterte darauf: „Ehm…“ André sagte: „Nein, die hat Pickel!‘‘ Schmetterlina schaut traurig auf den Boden und schwieg, bis sich der andere Schmetterling Emma einmischte und sagte: „Nein! Sie hat einfach nur andere Flügel wie wir. ‘‘Schmetterlina war sehr froh über diese Aussage von Emma und lächelte sie an.

Schmetterlina lebte sich gut mit Ihren Eltern ein. Nur in der Schule war sie nie gerne. Sie war nun schon 4 Wochen in der neuen Schule und nichts hatte sich aus der Sicht von Max und André. Sie wird Tag für Tag von den beiden geärgert. Sie hörte sich Sprüche an wie ,,Du siehst aus wie eine Bunte Kuh!‘‘ oder wie ,,Ich glaube du bist in einen Farbtopf gefallen!‘‘ Dies machte Schmetterlina sehr traurig. Sie traute sich kaum noch in die Schule.

Emma bekam Mitleid mit Schmetterlina und wollte das nicht mehr. Sie ging schnell zu Max und André und schrie ,,Lasst Schmetterlina in Ruhe!!! Nur weil sie anders wie wir ist, ist das noch lange kein Grund um sie zu Hänseln. Lasst und doch alle Freunde sein, so macht die Schule viel mehr Spaß.‘‘ Schmetterlina war Sprachlos. Sie wusste gar nicht was sie sagen sollte. Emma unterbrach die Stille der andern Kinder und rief: ,,JEAHHH!! Nun sind wir endlich Freunde und können zusammen Spielen.‘‘ Die beiden Jungen entschuldigten sich bei Schmetterlina und alle lächelten sich an.

Es war wirklich alles gut gegangen. Sie spielten jede Pause und wurden sehr gute Freunde.

(Monique Schlewinski, Kinderpflege 1)