Anfang April 2018 haben sich alle Schüler*innen der SG 11 der IB Beruflichen Schulen Heilbronn einen Betrieb oder einen beruflichen Bereich ausgesucht, den Sie sich als berufliche Laufbahn vorstellen können. Hier erzählen sie von ihrem Tag:

Wir, Naomi, Lara, Julia und Dilara waren bei Franzi Vogel von Radio Ton zu Besuch, durften hinter die Kulissen des Radiosenders schnuppern und haben viele verschiedenen Bereiche, wie zum Beispiel Presse, Marketing, Redaktion und die Technik, kennen gelernt. Wir hatten einen spaßigen und informativen Tag!

An unserem Praxistag waren wir, Leandra und Marco, im Polizeirevier in Weinsberg. Dort haben wir erfahren, was der Polizeiberuf alles mit sich bringt. Wie die Ausbildung aussieht, die schulischen und körperlichen Anforderungen, sowie auch ein normaler Tag als Polizist aussehen kann. Dann, gegen Mittag, haben wir uns das Polizeirevier angeguckt. Dort haben wir die Zellen, die Büroräume sowie auch den Raum zur Aufnahme der Daten von Personen gesehen (Fingerabdrücke, Fotos etc.). Gegen Ende, durften wir uns die Dienstwägen angucken. Es war ein sehr informativer Tag mit vielen Einblicken.

Ich, L., habe mich bei einer Sozialpädagogin informiert, da mich der Beruf sehr interessiert. Dort erfuhr ich was für ein Studium ich absolvieren müsste, die Dauer und was für mögliche Weiterbildungen ich machen müsste. Das hat mir sehr gefallen und mich weiter gebracht und ich könnte mir den Beruf als Sozialpädagogin vorstellen.

Wir, A. und T.,  haben uns an der Sophie-La-Roche Realschule in Bönnigheim über den Studiengang Sekundarstufe 1 informiert, da der Beruf Lehrer für uns in der engeren Auswahl steht. Dort erfuhren wir von Konrektor Rainer Maier alles zu dem Studiengang wie z.B. Dauer, NC, Studienorte und Fächerkombinationen. Auch erzählte er uns vieles über seinen Bildungsweg und Erfahrungen als Englisch- und Geschichtslehrer. Dank dem Gespräch rückt der Berufswunsch immer mehr in unser Blickfeld.

Am Freitagnachmittag, dem 13. April 2018, besuchten wir, L. und L.  Frau Lang zu einem Interview und erhielten Einblick in ihren Beruf als Psychologin für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, in dem sie seit 25 Jahren arbeitet. Sie berichtete uns von ihren Aufgaben (z.B. die Beobachtung, Diagnostik, Behandlung und Entwicklung) mit den Patienten. Sie ist 6 Tage die Woche in der Tagesklinik und ist mit vollem Einsatz dabei. Sie ist eine gute Gesprächspartnerin sowie Unterstützerin. Ihr ist es wichtig offen, authentisch und selbstsicher zu sein. Jeden Tag ist Frau Lang für junge Heranwachsende, Erwachsene und Kinder da, um sie bei ihren Schwierigkeiten im Leben zu stärken. Wir hatten eine sehr interessante Zeit und sind dankbar für das Gespräch.

Ich, H.,  hatte die Chance, dem Leiter des Jugendhauses in Weinsberg Fragen zu seiner Arbeit zu stellen. Als Erzieher hat Sascha Vater täglich mit durchschnittlich 20 bis 35 Jugendlichen zu tun, wobei ihm zwei Mitarbeiter zur Seite stehen. An seiner Arbeit schätzt er besonders, dass kein Tag wie der andere ist und man jeden Tag mit neuen Leuten zu tun hat – wobei es natürlich auch „Stammgäste“ gibt. Dennoch fordert einen der Beruf auch sehr, da man grundsätzlich unterbezahlt wird und jeder Tag mental anstrengend ist. Zusätzlich leiden Wochenende und Freizeit sowie das Sozialleben. Wichtige Voraussetzungen um als Erzieher arbeiten zu können, sind: Empathie, ein guter Umgang mit Menschen, die Fähigkeit, eigenständig aber auch nach Auftrag arbeiten zu können, Flexibilität und Durchsetzungsvermögen. Das Wichtigste allerdings ist, dass man „den Beruf aus Herzblut ausübt“.

Ich, K.,  hatte mich zu „Studieren in den Niederlanden“ informiert, denn wohin nach dem Abi in die Ferne schweifen? Die Unis in Holland bieten moderne Ausstattung, praxisbezogene Aufgaben und ein kollegiales Verhältnis zu den Dozenten. Die Abschlüsse sind international anerkannt. Viele Studiengänge werden auch in Englisch oder Deutsch angeboten und der NC ist Schnee von gestern. Finanzieren lässt sich das Ganze nicht nur über den deutschen, sondern auch über den niederländischen Staat. Viel zu sehen gibt es ohnehin, also warum nicht?

Nach den individuellen „Ausflügen“ stellten die Schüler*innen im Referat ihre Erfahrungen der Klasse vor! Insgesamt waren es für die gesamte Klasse interessante Erfahrungen, die sich auf jeden Fall gelohnt haben.